Wir Gegen Hundesteuer - Bundesweite Bürgerinitiative zur Abschaffung der Hundesteuer in Deutschland.
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Fragen und Antworten, die sonst nirgends rein passen oder zu finden sind

- Boykott von Hundesteuer befürwortenden Dienstleistern
- Hundesteuer für Tierschutzangelegenheiten
- Unterstützung durch Tierschutzorganisationen und Medien
-
Hunde-Führerschein / Sachkundenachweis
-
Hunde-Vermietungsagenturen


Ich habe gespendet, meine Protesteingabe ist bei der Landesregierung eingegangen, mein Auto ist tapeziert, ich habe WGH-Klamotten, bin fleißig am Flyer Verteilen und trommeln für die Bürgerbewegung, mein gesamtes Umfeld ist ebenfalls aktiv(iert) ... Kann man noch etwas tun?

Klar, irgendwas geht immer! ;-)

Aktive, die im Juli 2014 das bmt-Magazin in Kombination mit WGH-Flyer an Tierarztpraxen & Co. verteilt haben (verteilen wollten), berichteten von Veterinären bzw. deren Teams, die "aus Tierschutzinteresse und kost ja nix" zwar das Heft annahmen, die Auslage der Flyer jedoch verweigerten, da sie selbst kein Problem mit der Hundesteuer hätten. Schließlich sei sie zum Schutz des Tieres notwendig, des Weiteren sollte man sich nur einen Hund anschaffen, wenn man ihn sich vollumfänglich leisten könne und außerdem würden davon auch die Straßenreinigungskosten getragen. - Ah jetzt ja...

Die auffällig gewordenen Praxen einige Tage später von Dritten besucht, das ausliegende bmt-Magazin in Augenschein genommen, musste entsprechend der selbstgefälligen Einstellung zur Kenntnis genommen werden: ausgerechnet die drei Seiten des Hundesteuerartikels (und damit auch je eine Seite des Vor- bzw. Nachfolgeartikels) waren entfernt worden!! Natürlich: das waren interessierte Kunden...

Bei anderen Praxen konnte das Magazin gar nicht mehr gefunden oder aber gerade noch - 101% purer Zufall - verhindert werden, dass es x-beliebig in eine Hand außer Haus gegeben wurde, obwohl die Auslage für Alle über einen langen Zeitraum vereinbart war.

Sich am Hundehalter durch dessen Tier eine goldene Nase verdienen, besonderes Interesse, Verständnis und / oder Mitgefühl heucheln, dann jedoch - "Hausrecht" hin oder her! - den Informationsfluss diktieren, respektive zensieren wollen, weil einem das Thema persönlich, ggf. auch durch verwandtschaftliche / gesellschaftliche Verstrickungen nicht "genehm" ist? ... Das geht ja mal gar nicht!!

Deshalb: Wer wirklich hinter dem Projekt, hinter der Bürgerinitiative und Bewegung Wir Gegen Hundesteuer steht, sollte seinen bisherigen Tierarzt / seine bisherige Tierärztin kritisch zum Thema hinterfragen und im Fall, dass diese(r) die Hundesteuer gut heißt / die Problematik dahinter vorsätzlich ignoriert, zukünftig boykottieren.

Das gilt für alle Dienstleister, die Hundehalter das Geld aus der Tasche holen wollen (vielleicht sogar selbst Hunde haben, doch so tun, als ginge sie das Thema überhaupt nichts an) damit sehr deutlich wird : Hundehalter haben nicht nur Kaniden, sondern tatsächlich auch Einfluss auf Umsatz und Gewinn und den Lebensstandard des Gegenübers! - Doch darüber muss man sich auch erst mal als Hundebesitzer klar werden.

Wenn die Hundesteuer wenigstens Tierschutzangelegenheiten zu Gute kommen würde, wäre sie dann nicht eher akzeptabel?

Diese Frage muss jeder für sich beantworten, hier gibt's lediglich drei Punkte zum Nachdenken:

A) Keine Steuer, wie auch immer sie heißt, darf zweckgebunden verwendet werden.

Es bedürfte also so oder so einer Abschaffung der Hundesteuer in ihrer heutigen Form und direkt nachfolgender "Neuerfindung" einer Hundehaltergebühr (ganz klarer, wörtlich erkennbarer Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgebot!), Tierschutzabgabe oder dergleichen, um diese Gelder - aktuell ca. 300 Millionen €uro pro Jahr! - einer Bestimmung zuführen zu können.

Bei allem Respekt und Notwendigkeit, stimmt es doch sehr bedenklich und nachdenklich, dass für den Tierschutz an allen Ecken und Enden Riesenfässer aufgemacht werden, während unsere Senioren in Altenheimen & Residenzen teilweise unter menschenunwürdigsten Bedingungen "gepflegt" werden und der Kinderschutzbund bspw. nur 50.000 Mitglieder haben soll. - Vergleich dazu: 800.000 Mitglieder beim Deutschen Tierschutzbund.

B) In welche Art von Tierschutzangelegenheit?

Außer örtliche Tierheime mit Gemeindehintergrund, privat betriebene Tierasyle, Organisationen die sich dem Auslandstierschutz (mal mehr, mal weniger seriös) verschrieben haben sowie tierübergreifende Einrichtungen wie der BDT e.V. oder bmt e.V. gibt es noch unzählig andere Bereiche, in denen sich Menschen für das Wohl von Tieren einsetzen: Tierrettungsdienste, Tiertafeln, mobile Tierärzte zur medizinischen Versorgung von Tieren Obdachloser, Auffangstationen für spezielle Exoten, Ärzte gegen Tierversuche e.V., Labor-Beagle-Hilfe, Rasse xy in Not e.V., regionale, ebenfalls privat initiierte Wildtierhilfen und und und und und und.

Die Palette von Tierschutzangelegenheiten ist riesengroß, wo soll man - ernsthaft, konstant und nachhaltig - ansetzen?!?...

Schließlich muss man sich auch diese Fragen stellen (lassen): Stehen Besitzer anderer (Haus)Tierarten dem Schutz der Tiere weniger oder gar nicht in der Verantwortung? Warum soll es wieder nur Privatmenschen treffen, in deren Haushalt sich über einen längeren Zeitraum mindestens ein Hund aufhält?

C) Eine neue Festlegung über Verwendung fremder Gelder, käme von einer Diktatur in die Nächste gleich.

Fazit: Jeder sollte mit seinem Geld - sofern ihm nach Abzug aller möglichen Steuern, der eigenen Lebenshaltungskosten etc. etwas übrig bleibt - machen können was er möchte, nicht was Andere davon erwarten.

Immer wieder erhalten wir Mails mit der Frage, ob "wir" - WGH - es schon versucht hätten, mit den großen und bekannten Tierschutzorganisationen und / oder Medien in Kontakt zu treten und was diese dazu sagen, respektive machen?

Selbstverständlich war dies nach Neuformation eine der ersten "Amtshandlungen", doch auch Heute noch (viele Monate später), wenn neue Mitstreiter mit entsprechenden Kontakten oder Mitgliedschaften zu WGH stoßen, zeigt sich eines immer wieder: Mit extrem wenig Ausnahmen - siehe Partner & Links - ist die Thematik Hundesteuer so ziemlich allen Tierschutzorganisationen und vergleichbaren Einrichtungen viel zu politisch, als dass man sich an dieses "heiße Eisen" wirklich heranwagen möchte und sei es nur, indem man per gut erreichbaren Link von der eigenen Webseite aus auf WGH hinweist.

Man darf bei allem Tiersch(m)utz nicht vergessen: auch in dieser Szene wäscht eine Hand die Andere. In so manchem Aufsichtsrat der TV-Gruppen sitzt mindestens ein Politiker und Sendungsformate mit Tieren haben in erster Linie familienfreundlich zu sein. Kritik auf finanzpolitischer Willkür-Ebene hat hier keinen Platz. Tierschutzorganisationen die angestammte Sendeplätze haben, um >auf sich< aufmerksam machen zu können, werden den Teufel tun dieses Privileg zu gefährden, indem sie sich auch für weniger bequem-bewegende Themen einsetzen.

Tierheime, Aktivisten und auch so manche Hundeschule sind nicht selten auf die Gnade, das "Miteinander", die Kulanz und / oder das Wegschauen von Behörden angewiesen, deren Mitarbeiter ihre Gehälter aus dem jeweiligen Steuertopf (und damit auch anteilig von der Hundesteuer) erhalten.

Ebenso deklarieren viele Leiter, Vorstände sowie Mitarbeiter von Tierheimen, Tierschutzorganisationen und privaten Tierhilfen, die als gemeinnützig anerkannte Vereine eingetragen sind, ihre eigenen Hunde offiziell als "nicht mehr" oder "schwer" vermittelbare Vereinstiere und entgehen somit nicht nur gekonnt, sondern ganz legal der Hundesteuerpflicht. - Hundesteuer muss schließlich nur der Privatmensch zahlen, keine Körperschaft! ... Von dem her ist der Protest gegen die Hundesteuer vielen Tierschutzorganisationen schlichtweg (scheiß)egal - es betrifft sie nicht und trotzdem können unzählige Hunde gehalten werden.

Des Weiteren lässt sich mit der Hundesteuer leider nicht so Prestige und Image bringend auf die Tränendrüse drücken und auf der Mitleidsschiene daherkommen, wie es bei all den wirklich wichtigeren und dringenderen Notfällen der Fall ist. Ganz zu schweigen vom finanziellen Futterneid - Stichwort: Spendengelder -, der in der Tiersch(m)utzszene nicht unterschätzt werden darf!

Beispiele:
 
> Ein "Partner" (der fast ersten Stunde), löschte nach einem Jahr den Link zu WGH, weil - O-Ton: kein Traffic generiert wurde. Sprich: weil Niemand von der WGH-Seite zur Partnerseite klickte, wurde die "Partnerschaft" ohne Info beendet. Braucht man solche "Partner"?

> Telefonische Anfragen bei großen Zeitungen in anderen Städten oder Bundesländern enden jedes Mal gleich: Wenn sich vor Ort direkt jemand im Rahmen von WGH engagiert, könnte eine Berichterstattung in Betracht gezogen werden. Doch so, nur aufgrund eines Anrufs von anderswo, ist - bedauerlicherweise - kein regionaler Bezug gegeben.

> Die Chefredaktion mehrerer Tierzeitschriften zeigte sich anfangs angetan, man würde gerne wieder / weiter gegen die Hundesteuer stänkern... Der Bitte um einen einfachen Hinweis auf WGH - in welcher machbarer Form auch immer - wurde allerdings nicht stattgegeben, weil keine "Lösungsansätze" zur Abschaffung der Hundesteuer erkannt wurden und WGH dem Profijournalismus (!) kein fertiges Artikelkonzept vorlegte; man müsse schließlich die Interessen der Leser berücksichtigen. Unseres Wissens nach, kündigte mindestens ein Leser daraufhin sein Abonnement.

> Engländerin, in Deutschland lebend, Kontakte und Mitglied u.a. bei Peta USA, wendet sich an Peta Deutschland mit der Bitte und Frage nach Möglichkeiten, WGH zu supporten. - "Erwartungsgemäß": Keine Kapazität, nicht relevant genug, viel zu politisch. Nachdem sich die Mitstreiterin an ihre Kontakte bei Peta USA wandte, diese sich wiederum mit Peta Deutschland in Verbindung setzen, minimales Einlenken: Naja, mal gucken, wenn die Dame entsprechend aktiv ist, eventuell was möglich... Bis heute ist keine Bewegung bei Peta Deutschland (Baden-Württemberg) zu erkennen.

> Sämtliche "Initiatoren" der Aktion 2012, zogen sich nach dem Desaster der beendeten Klage zurück. Doch statt auch ihre alten Artikel aus dem Netz zu nehmen, um nicht für weitere Verwirrung zu sorgen oder zumindest einen prägnanten Hinweis zur neuen Bewegung zu setzen, erhält man auf Bitte und Nachfrage die Antwort - O-Ton: ... dies ist aus redaktionellen Gründen nicht möglich. Wir danken für Ihr Verständnis. (Klartext: Uns geht es nur noch um die Klicks, wodurch der Rankingplatz von Webseiten bestimmt wird.)


Es gibt noch eine ganze Latte ähnlicher Beispiele, was das Gründungsteam sowie weitere Mitstreiter in den letzten Monaten "versuchten" in Gang zu setzen. Im Gegensatz zu den "Bemühungen" in der Vergangenheit, wird sich allerdings nicht mehr (weder auf Lebzeit, noch im Akkord) zum Vollpfosten gemacht.

Befindet das deutsche Hundehalter-, Hundefreunde-, Tierfreunde-, Tierschützer-Volk es nicht für notwendig, sich Jetzt klar und konsequent zu positionieren, so wird es in Deutschland eben auch noch die nächsten 1000 Jahre die Willkürsteuer geben! Und jeder Einzelne davon, wird sich von seinen Nachkommen fragen lassen müssen: Und, warum hast du nichts dafür getan, dass diese Ungerechtigkeit ein Ende finden konnte?

Denkt daran: Bei WGH geht es nicht mehr nur um eine bestimmte Person, eine fest definierte Gruppe, um Aktionen oder Umsetzung von Ideen, die irgendeine Art Erlaubnis benötigen! Jeder, der sich ernsthaft zum Fokus einbringt - die Finanzierung der neuen Klage gegen die Hundesteuer -, ist ebenfalls Teil von WGH und kann zum Nutzen der Sache seinem Engagement freien Lauf lassen.
 














 
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