Wir Gegen Hundesteuer - Bundesweite Bürgerinitiative zur Abschaffung der Hundesteuer in Deutschland.
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Gibt es einen politischen Weg, die Hundesteuer weg zu bekommen?

Jein.

Wer sich die Mühe macht, sich selbst mit dem deutschen Steuersystem auseinander zu setzen, wird feststellen, dass es sogar als Masse sowie rein formal noch heftiger als bislang gedacht ist (und geredet wurde), die Politobrigkeiten mit Beschwerdebriefchen und Unterschriftenlisten zur Abschaffung der Hundesteuer zu bewegen. - So schön verschachtelt und gedeckelt ist sie.

Um den Inhalt der wenigen, nachfolgenden Sätze zu verstehen, tut bitte so, als hättet Ihr noch nie etwas anderes dazu gelesen oder gehört (und blind geglaubt) .... *ab jetzt* :

Hundesteuer ist eine von vielen Bagatellsteuern, deren Erhebung mehr Aufwand und Kosten verursachen, als sie selbst einbringen:

Laut Statisches Bundesamt betrugen 2014 die Einnahmen durch Hunde-halter-steuer knapp 309 Mio. €uro. Vom Gesamtsteueraufkommen in 2014 (644 Milliarden €uro, inkl. Gemeindesteuern!) entspricht dies gerade mal - wieder - einem mickrigen Anteil von ca. 0,05%. Im Vergleich dazu lagen die Einnahmen durch Lohn- und Einkommenssteuer bei 212 Mrd und auch die Kaffeesteuer brachte mit ihren 1,02 Mrd auffallend mehr ein.
(Siehe: Steuerhaushalt 2014 , Focus-Artikel v. 30.01.15)

Bagatellsteuern sind Sache der Länder und Kommunen, womit es sich um so genannte Länder- bzw. Kommunalsteuern handelt, worauf der Bund in der Regel (und wenn er nicht will) keinen Einfluss hat. Nicht umsonst obliegt den Ländern und Kommunen auch das frei Schnauze ausleg- und gestaltbare Steuerfindungsrecht.

Vergnügt man sich nun bspw. in den Weiten des Lexikon der Steuern, braucht es unter Umständen eine kleine Weile bis man versteht, wie es sein kann, dass diverse Bagatellsteuern in der Vergangenheit ersatzlos gestrichen wurden und im Grunde genommen auch Heute noch entfernt werden könn(t)en ...

Und jetzt aufpassen, ggf. auch setzen, mindestens aber gut festhalten:

Alle, in diesem Lexikon genannten, abgeschafften Steuern waren Bagatellsteuern, die ihrerzeit durch einen Beschluss der obersten Gesetzgebung vom Status der Länder- bzw. Kommunalsteuer zur Bundessteuer erhoben und im Rahmen von "Harmonisierung" bzw. "Steuervereinfachung" seitens der Bundespolitik in die ewigen Jagdgründe geschickt wurden!

Geht nicht
, gibt's also auch hierbei nicht! Man muss es allerdings (ebenfalls)
>wirklich wollen< und schließlich >machen<! ... (Siehe: ehemalige Bagatellsteuern in Deutschland ab Seite 151)

Je korrupter der Staat, desto mehr Gesetze braucht er. (Tacitus) - Übrigens: Deutschland liegt in Sachen Gesetzgebung weltweit mit an der Spitze. - Quelle: qpress.deFazit: Ist diese Erkenntnis erst mal auch in der allerhintersten Gehirnwindung des logischen Denkvermögens angekommen, sollte es Jedem mehr als glasklar sein, dass es überhaupt rein gar keinen Sinn macht, auf dem politischen Weg ständig eine Petition nach der Anderen durchs Netz zu jagen, mit der dümmsten, weil so niemals umsetzbaren aller Forderungen: der direkten Abschaffung der Hundesteuer!

Alles Fälle für die berühmte "Ablage P" (Papierkorb/Müll), da gewollt, doch nicht gekonnt, weil nichts gewusst.

Die eigentliche Forderung müsste demnach lauten: Erklärung aller oder einiger Bagatellsteuern zu Bundessteuern und dann deren sofortige, ersatzlose Abschaffung! Letzteres wird schon seit Jahren vom Bund der Steuerzahler gefordert, jetzt ist auch das Wie klar.

Ja, das klingt mal so richtig "verwirrend" weil "neu", was?! Doch ganz genau genommen, ist das die einzigste Option gegen die Besteuerung von privater Hundehaltung auf politischem Weg.

Allerdings und leider: aufgrund des so viele Jahre wild wie blind auf der Politschiene umher Treibens wurde beachtlicher Schaden angerichtet, weshalb man Heute stark bezweifeln darf, hierbei auch nur ansatzweise noch einen Hauch breit ernst genommen zu werden. - Von den Politikern, wie auch vom Hundehaltervolk selbst.

Nichtsdestotrotz, eine neue Klage ist weiterhin möglich und hat nach Aussage unserer bemühten Anwälte zwar keine leicht erreichbaren, dennoch akzeptable Erfolgsaussichten: Es liegt Alles schon (fast fix und fertig) vor unser aller Nasen, es braucht nur noch jeder Einzelne von Euch in die Spur kommen und mitfinanzieren!

Dass wir hier im Rahmen von WGH um Eingabe eines Protestschreibens an die jeweilige Landesregierung und Zusendung der Antwort bitten, hat einzig und allein den Hintergrund der neuen Klageschriftgestaltung.

[Besorgt Euch mal so ein Lexikon der Steuern - bspw. in Eurer Stadt- vielleicht auch Schulbibliothek - und lest selbst!]
 













 
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