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Ausschussmitglieder gegen die Erhöhung der Hundesteuer

Die Stadt Waren will ab dem kommenden Jahr die Hundesteuer anheben. Doch die Mitglieder des Finanz- und Grundstücksausschusses haben etwas dagegen. Sie votierten in dieser Woche mehrheitlich gegen die Vorlage, lediglich die Bündnisgrüne Abgeordnete Jutta Gerkan stimmte dafür. “Für viele Ausschussmitglieder war die von der Stadtverwaltung angegebene Begründung keine”, sagte FDP-Mann Toralf Schnur gegenüber “Wir sind Müritzer”.

Das Argument, dass man in Waren im Vergleich zu anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern die günstigsten Hundesteuern habe, sei einfach keines. “Komisch finde ich, dass man hier für den zweiten und dritten Hund mehr Steuern zahlen soll als für den ersten. Ich muss doch für ein zweites oder drittes Auto auch nicht mehr zahlen”, sagte Toralf Schnur. …

Und so soll die Erhöhung aussehen:

Für den ersten Hund zahlen die Warener derzeit 37 Euro im Jahr, ab 1. Januar sollen es 48 Euro sein. Zum Vergleich: In Röbel und Penzlin kostet der 1. Hund 50 Euro, in Malchow 40 Euro, in Neustrelitz 46 Euro und in Neubrandenburg 96 Euro.

Für den zweiten Hund soll sich die Steuer in Waren von jetzt 60 Euro auf 72 Euro erhöhen (Röbel: 90 Euro, Penzlin: 90 Euro, Malchow: 80 Euro, Neustrelitz: 69 Euro, Neubrandenburg: 150 Euro).

Für den dritten und jeden weiteren Hund ist in Waren eine Erhöhung von 70 auf 84 Euro vorgesehen. (Röbel: 120 Euro, Penzlin: 120 Euro, Malchow: 200 Euro, Neustrelitz: 92 Euro, Neubrandenburg: 200 Euro).

Auch das Halten sogenannter gefährlicher Hunde wird stärker besteuert. Dieser Satz steigt den Planungen zufolge von 500 Euro im Jahr auf 600 Euro (Röbel: 150 Euro, Penzlin: 500 Euro, Malchow: 400 Euro, Neubrandenburg: 600 Euro.) …

Ausnahmen wird es auch nach der neuen Hundesteuersatzung geben, unter anderem für Hunde von blinden, hilflosen, gehörlosen und außergewöhnlich gehbehinderten Menschen, für Dienst- und Rettungshunde und für Hütehunde.

Quelle: Wir sind Müritzer

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