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Mitgliedskommunen in der Samtgemeinde Kirchdorf regeln Tarife neu

Kirchdorf – Der Hundehalter in Wehrbleck muss nun, Stichtag ist der 1. Januar 2020, doppelt so viel zahlen für seinen vierbeinigen Liebling, als bisher. Das klingt jetzt hart, aber: Tatsächlich zu berappen sind 40 statt bisher 20 Euro. Ab dem neuen Jahr gelten in allen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Kirchdorf einheitliche Hundesteuer-Tarife.

Aktuell gibt es laut Marlies Bräuer (Fachdienst Finanzen und Ligenschaften) in der Samtgemeinde 995 registrierte Hunde. Die meisten Halter haben eine „Fellnase“, andere schaffen es, sich um acht zu kümmern. Laut Bräuer nehme die Mehrfachhundehaltung zu. Beißvorfälle, die möglicherweise eine Einstufung eines Hundes als „gefährlich“ nach sich ziehen, seien aktuell nicht im Zuständigkeitsbereich dokumentiert. Auch in der Samtgemeinde gelten gesonderte Tarife für „gefährliche Hunde“ – wohlwissend, dass meist nicht das Tier, sondern der Halter das eigentliche Problem ist.

So teuer ist die Steuer:

Für den ersten Hund sind jetzt 40 Euro zu zahlen, der zweite kostet 80, jeder weitere 140jeder einzelne gefährliche Hund kostet 620 Euro an Steuern. Als „gefährliche Rasse“ werden Bullterrier, Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier sowie Kreuzungen dieser Rassen angesehen. Gefährlich seien auch Hunde, die eine „gesteigerte Aggressivität aufweisen“, heißt es in den Vorgaben. Aktuell seien nur wenige dieser Hunde in der Samtgemeinde gemeldet. …

Quelle: Kreiszeitung

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