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Streit um die Hundesteuer

FDP will die völlige Abschaffung – Gemeinde widerspricht vehement

Rommerskirchen. Nachdem Bürgermeister Martin Mertens kürzlich angekündigt hatte, in der Ratssitzung am Donnerstag, 23. Mai, die Hundesteuer bei denjenigen Haltern ein Jahr lang auszusetzen, die einen Hund aus dem Kreistierheim Oekoven „adoptieren“, fordert FDP-Chef Stephan Kunz nun die völlige Abschaffung der Steuer. Dabei weiß er sich auch im Einklang mit dem Deutschen Tierschutzbund.

„Die Hundesteuer ist wohl eine der ungerechtesten Steuerarten, die nahezu überall vereinnahmt wird“, sagt der Partei- und Fraktionsvorsitzende der FDP. Er begründet dies wie folgt: „Der Mensch trägt eine Mitverantwortung für das Tier als Mitgeschöpf, also auch für den Hund.“ Folgerichtig sei dieser rechtlich auch keine bloße Sache, sondern ein Lebewesen, erklärt Kunz. „Und daher verbietet es sich, die Existenz eines Lebewesens zu besteuern“, lautet für ihn die Konsequenz hieraus.

Grundsätzlich könne sich die FDP mit dem Vorschlag des Bürgermeisters, ein steuerfreies Jahr für Hunde aus dem Tierheim einzuführen, anfreunden. Aber: „Das ist reine Symbolpolitik“, kritisiert Kunz. …

Quelle: RP ONLINE

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