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Teures Zamperl: Hundesteuer soll ab 2024 kräftig steigen

Hundebesitzer in Peiting müssen wohl bald tiefer in die Tasche greifen: Die Marktgemeinde plant, die Steuer für die Vierbeiner kräftig zu erhöhen. In Kraft treten soll die Änderung bereits ab 2024. Noch muss der Gemeinderat zustimmen.

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So teuer ist die Steuer

Aktuell verlangt der Markt für den ersten Hund 65 Euro pro Jahr, jeder weiterer Hund schlägt für den Besitzer mit 150 Euro zu Buche. Künftig soll der Betrag auf 100 Euro beziehungsweise 200 Euro steigen.

Im Vergleich mit den anderen großen Kommunen im Landkreis wäre Peiting damit Spitzenreiter, wie eine kurze Recherche der Heimatzeitung ergibt. In Schongau werden aktuell 65 bzw. 150 Euro verlangt, in Weilheim sind es 60 bzw. 100 Euro. Ebenso hoch ist die Hundesteuer in Penzberg. In Peißenberg werden Hundebesitzer mit 60 bzw. 90 Euro pro Vierbeiner zur Kasse gebeten. Allerdings steht dort aktuell eine Erhöhung um 20 Euro im Raum.

Der Kreis der Betroffenen ist durchaus groß in Peiting. Aktuell sind laut Kämmerei 504 Ersthunde gemeldet, drei Prozent mehr als noch vor drei Jahren (490). Dazu kommen 46 „zweite oder weitere Hunde“. Deren Anzahl hat sich seit 2020 um 17 Vierbeiner deutlich erhöht – ein Anstieg von knapp 60 Prozent. Listenhunde, für die die Gemeinde schon jetzt mit 1000 Euro deutlich mehr Hundesteuer verlangt, sind derzeit keine gemeldet. Zuletzt spülte die Hundesteuer rund 40 000 Euro jährlich in die Gemeindekasse.

Dass die Hundebesitzer nicht gerade erfreut über die drohende Erhöhung sein dürften, ist man sich im Rathaus bewusst. Der Bürgermeister verweist jedoch auf den Aufwand, den die Gemeinde etwa für die zahlreichen Hundetoiletten habe. Zudem sei die Steuer das letzte Mal 2009 erhöht worden. […]

Quelle: Merkur

 

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